Einheit II. - WERBEGESTALTUNG
1Praxisbeispiel
Machen Sie eine Umfrage oder Analyse in Ihrem Unternehmen und entwerfen Sie neue Ideen für Ihre Zielgruppe/n/:
a/ Beachten Sie dabei folgende Punkte wie im Beispiel:
Formulieren Sie Frage, Ergebnis der Analyse, Ihr Ziel und Ihr Produkt, das Sie neu anbieten:
Beispiel:
Frage
Welche Zielgruppe interessiert sich für Ihre Produkte / Dienstleistungen / Angebote?
Ergebnis der Analyse
Die Umfrage ergab, dass sich v.a. Familien mit Kindern unter 14 Jahren für einen Urlaub in der Ostslowakei interessieren.
Ziel
Unser Ziel ist: Diese interessierten Familien werden wir zukünftig verstärkt ansprechen, um diese Region / dieses Reiseziel in dieser Zielgruppe bekannter zu machen.
Unser Produkt
Wir haben uns mit speziellen Familienzimmern auf die Zielgruppe vorbereitet und sorgen dafür, dass sich unsere kleinen und großen Gäste bei uns wohl fühlen – zum Beispiel mit einer Spielecke im Restaurant.
Außerdem haben wir dazu einen speziellen Familienkatalog von 500 Exemplaren, wo familienfreundliche Einrichtungen übersichtlich geordnet sind. Die Kataloge werden im Rahmen der regionalen Kampagne ausgewählten Zeitungen und Zeitschriften beigelegt.
b/ Lesen Sie dazu auch über das Produkt „ Zielgruppe Familien“
Bearbeitet nach http://www.schleswig-holstein.de/MWV/DE/Tourismus/Tourismuskonzept/Marketingkonzept/MarketingFamilien/MarketingFamilien__node.html
2
Angebote des Reisebüros
Sehen Sie sich die Angebote des Reisebüros im PDF-Dokument aus dem Reisekatalog unter http://web.tuke.sk/travel/ an. Entscheiden Sie, welches Angebot folgende Zielgruppe Urlauber Generation 55+ mit großem Wachstumspotenzial in Deutschland annimmt:
Beachten Sie dabei folgende Punkte:
Das Reiseziel sollte eines der bekanntesten sein. Dieses werden die Gäste bevorzugt wählen.
Die vorgestellten Programmangebote sollten in ihrer Werbeform Interesse und Neugier bei Deutschen wecken.
Zu jedem Programm sollte in einer kurzen Einleitung auf besondere
kulturgeschichtliche oder geologische Höhepunkte hingewiesen werden.
Für deutsche Gäste dürfte ein Hinweis auf die Kulturleistungen der
deutschen Bewohner während 800 Jahrhunderten eine zusätzliche
Motivation sein, sich für eines dieser Angebote zu entscheiden.
Wenn das Angebot motivieren soll, muss man im Programm deutlich erfahren, was einen dort erwartet.
Die Programme sollten zu den einzelnen Stationen durch Kurzinfos Neugier wecken.
Wenn möglich, sollte man Bilder kurz beschreiben, z.B.: Košice: Domkirche hl. Elisabeth.
3
Benennen Sie Ihre wichtigsten Zielgruppen (Alter, Reisemotive, Interessen) und entwerfen Sie einen passenden Werbeslogan zu jeder Zielgruppe wie im Beispiel:
Beispiel:
Zielgruppe: Familien mit Kindern unter 14 Jahren
Werbeslogan: Bei uns haben Ihre Kinder auch viel zu entdecken, nicht nur am Meeresstrand!
4
Sie wollen auf Ihre neue Zielgruppe "Urlauber der Generation 55+“ aus Deutschland / Österreich setzen und diese genau ansprechen. Lesen Sie zunächst einmal die Analyse über deutsche Urlauber. Entwerfen Sie ein entsprechendes Produkt für diese Zielgruppe.
Deutsche zwischen 56 und 75 Jahren sind unternehmungslustig, reisen viel und nutzen für ihren Urlaub gern die Nebensaison.
Sie geben für ihren Urlaub mehr aus als andere Reisende
Die Nebensaison soll für sie attraktiv gemacht werden.
Die Zielgruppe zwischen 56 und 65 Jahren zeigt ein großes Interesse an Aktivitäten, Sport und Themen wie Gesundheit durch aktives Naturerlebnis, Radfahren, Segeln, Golf, Strand und Baden, kulturellen Outdoor-Aktivitäten und Gastronomie.
Die Interessen bei der Zielgruppe zwischen 66 und 75 Jahren liegen eher bei kulturellen Erlebnissen. Neben sanften Aktivitäten wie Radfahren und Bewegung an frischer Bergluft sind für diese Gruppe Themen wie Gesundheit durch Wellness und gute Luft, Kultur, Städte und Gastronomie besonders wichtig.
Bearbeitet nach: http://www.schleswig-holstein.de/MWV/DE/Tourismus/Tourismuskonzept/Marketingkonzept/marketingkonzept__node.html
5
Im Ostseebad Binz auf der Insel Rügen findet man vor den Hotels und Ferienwohnungen auch Informationen über die Häuser, deren Wohnungen und Zimmer sowie die Lagepläne in Schaukästen (siehe Bilder).
Welchen Effekt haben derartige Werbungen?


Das ist eine altmodische Werbung, die nichts bewirkt.
Touristen, die ja genügend Zeit haben, bleiben stehen und werden eventuell angeregt, sich das nächste Mal hier einzumieten oder die Zimmer weiterzuempfehlen.
Derartige Schaukästen verunstalten die Umwelt und haben keinen Effekt.
Diese Art Werbung ist zu kostspielig.
6
Warum braucht man Urlaub?
Bilden Sie die „weil-Sätze“ und dann formulieren Sie diese in Finalsätze um.

KAUSALSÄTZE und FINALSÄTZE
BEISPIEL
Die meisten Menschen fahren in Urlaub, weil sie sich dort erholen wollen.
Die meisten Menschen fahren in Urlaub, um sich dort zu erholen.
neue Länder kennenlernen, Last und Stress vergessen, endlich sportlich aktiv sein, dort Ausgleich suchen, neue Leute und ihre Kultur kennenlernen, dabei Fremdsprachen lernen, Abenteuer erleben, Kontakte mit anderen Leuten knüpfen, in freier Natur Ruhe und Erholung suchen, sich durch Naturerlebnisse wieder für den Alltag regenerieren, Ferien „von der Arbeit“ machen, endlich mal die Ferien auf dem Bauernhof verbringen, die Ferien auf einem ruhigen und sonnigen Bauernhof genießen, in einem kleinen Haus mitten im Grünen ungestört sein, historische Stätten und Sehenswürdigkeiten im Ausland sehen, fremde Landschaften und Naturschönheiten entdecken und bewundern
bearbeitet nach Fach- und Konversationstexte, TUKE
7
Reiseziel zum Entspannen
Formulieren Sie ein Reiseziel und werben Sie dafür.

BEISPIEL
Um zu entspannen = zum Entspannen
Dieses Thermalbad empfehle ich, um sich zu entspannen.
Dieses Thermalbad empfehle ich zum Entspannen.
8
Suchen Sie nach Motiven / Reisewünschen der Deutschen/Österreicher, die in die Ostslowakei fahren.
Beispiel:
Wir wollten in die Slowakei zum Sonnenbaden und zum Wandern.
